Es erscheint für jeden Neuanwender von EM als unglaubwürdig, welche vielfältige Vorteile und Nutzen diese EM-Technologie hat. Diese EM-Technologie besteht schon seit 20 Jahren und hat sich in mehr als 100 Länder weltweit bewährt. Alle Anwender, welche zu Beginn etwas Geduld aufbringen und nicht gleich nach dem ersten und nicht optimalen Versuch aufgeben. Wie alle natürlichen Vorgänge, reagiert auch EM nicht immer einheitlich oder mathematisch wie die Chemie. Aus diesem Grunde können keine genauen „Anwendungsrezepte“ vorgegeben werden: „man nehme….“. Hier ist auch die eigene Erfahrung gefordert, welche sich mit der Zeit einstellt und der versprochene Nutzen sichtbar und messbar wird. Mit EM ist die Reaktion bei weniger manchmal mehr.
In Japan wird alles mit Bokashi bezeichnet und bedeutet = fermentiertes organisches Material, gleich welcher Art und Verwendungszweck. Mit diesem Vorgang findet eine Konservierung statt, die es ermöglicht, Produkte für einen längeren Zeitraum zu lagern, so wie bei der Silage. Der Unterschied zur Silierung sind bei Bokashi ausgewählte und verwendete Mikroorganismen, womit immer eine gleichbleibende Qualität besteht, im Gegensatz zu den Umgebungsmikroorganismen bei der Silage.
Bei Bokashi werden unterschiedliche und aufeinander abgestimmte Mikroorganismen verwendet, welche wie bei Sauerkraut die vorherige Organik noch wertvoller macht. Die Qualität von Bokashi unterscheidet sich ausschliesslich durch die verwendeten organischen Produkten. Je mehr unterschiedliche Organik verwendet wird, um so umfangreicher findet der Stoffwechsel durch die unterschiedlichen Mikroorganismen statt und ergänzt somit Bokashi mit lebenswichtigen Antioxydantien. Dei Bokschiproduktion ist unter GO3 bescgrieben.
Das Futter-Bokashi unterscheidet sich durch die Verwendung von wertvoller essbarer Organik. Dem gegenüber besteht der Dünger-Bokashi aus organischen Resten bzw. weniger wertvoller Organik. Da viele Haushalte Tiere haben und das Futter-Bokashi auch die Verdauung der Tiere fördert, empfehlen wir wegen der vielseitigen Verwendung das schon zur Verfügung stehende Futter-Bokashi (bie Futtermühlen beziebar) zu verwenden.
Für viele Interessenten wird es vielleicht auch als ungewöhnlich erscheinen, mit EM sowohl aerob wie auch anaerob zu kompostieren. Des weiteren wird jeder Neuanwender mit EM über die niedrige Temperatur von ca. 45°C bei der Kompostierung erstaunt sein; bedeutet dies doch nach den behördlichen Vorgaben eine fehlende Hygiene. Im Gegenteil, wenn bei der konventionellen Kompostierung eine Desinfektion notwendig ist und dies über die Oxydation erfolgt und hierdurch viel Energie verloren geht, so findet mit der EM-Technologie über den Säurungsprozess bis unter 4 pH, eine sichere Hygienisierung statt.
Für die anaerobe Kompostierung (Haushalt) wird das schon beschriebene Bokashi verwendet. Bei grösseren Kompostiermengen oder beruflicher Verwendung, ist das mit EM und Zuckerrohrmelasse vermehrte EMA zu verwenden, deren Herstellung auf Seite G01 beschrieben ist. Es kann für die neue anaerobe Kompostierung auch frischer Kompost vom letzten Durchgang verwendet werden, wobei dieser gut verteilt werden sollte. Diese Anwendungsform ist für alle solche Vorgänge gültig.
a) Bodenkompostierung - anaerob - Küchenrste, Balkon, Garten- und Landwirtschaft
b) Kompostierung anaerob - Küchenreste, Balkon, Garten- und Landwitschaft
c) Kompostierung - aerob - Feldrand, Garten- und Landwitschaft
Wie schon oben beschrieben, verhindert EM das Wirksamwerden von Fäulnisbakterien, welche durch die Oxydation der Organik gefördert werden und so unangenehme Gerüche erzeugen. Sogar eine bestehende Fäulnis innerhalb der organischen Reste wird besonders bei der anaeroben Kompostierung neutralisiert. Ausschlaggebend hierfür ist die Dominanz der positiven Mikroorganismen und deren Symbiose, welche auch bei den anfälligen Küchenresten aber auch bei allen anderen Anwendungen folglich den Geruch verhindert.
Mit den vorgenannten Vorgängen wird die Dominanz der positiven Mikroorganismen gefördert und negative werden nicht wirksam. Hintergrund für diese Funktion ist die Vermeidung für mögliche oder schon bestehende Fäulnis, die durch Fäulnisbakterien entsteht = „Natürliche Hygiene“, welche aber auch in allen anderen Bereichen übertragbar ist, wobei dies nicht auf die Landwirtschaft beschränkt ist, was praktische Beweise bestätigen.
Wie schon an anderer Stelle unter dem Titel „Die Heinzelmännchen der Natur“ hingewiesen, bedarf es für die Wiederherstellung eines natürlichen Gleichgewichts in der Natur, sowohl die Regenerierung des Bodens zur Förderung der Bodenflora, wie auch eine Normalisierung der Darmflora der Tiere. Ursache sind für die Darmflora unfreundliche Futterzusätze und Futtermethoden. Als Folge fördern die Inhaltstoffe die Fäulnisbakterien, was zur Oxydierung des Hofdünger führt. Ein solcher Hofdünger nimmt Einfluss auf die Bodenflora, was die Produktion von Nährstoffen einschränkt und z. B. Mineraldünger notwendig macht.
Eine Regenerierung der vernachlässigten Bodenflora wie auch zur Förderung der Darmflora, haben sich die von Herrn Prof. Higa in Japan entdeckten „Effektiven Mikroorganismen“ (EM), mit Einfluss auf den Hofdünger, mit weiteren vielversprechenden Anwendungsmöglichkeiten in vielen Ländern der Welt bestätigt.
Die nachfolgenden und weiteren Anwendungsbeschreibungen basieren auf Empfehlungen, ohne Kenntnis der vor Ort bestehenden Einflüsse und deren Bedarf. Jeder Anwender sollte daher diese Empfehlung auf die eigenen Bedürfnisse und Gegebenheiten anpassen, da die Reaktion der Natur sich nicht wie mit chemischen Mitteln vorausbestimmen lässt. Bei Bedarf und für andere Anwendungsbereiche, sollten diese Empfehlungen nach eigenem Ermessen angepasst und kombiniert werden = durch eigene Anwendungserfahrungen.
Um in den Stoffkreislauf positiv und effektiv einzugreifen zu können, ist mit dem Futter bei den Tieren zu beginnen. Einerseits ist hier die Ursache und Ausgangssituation für einen nicht positiven Hofdünger zu suchen, und andererseits lässt sich der Erfolg für diese Massnahme für den Anwender bei den Tieren am schnellsten nachweisen. Bei den Pflanzen bedarf dies dagegen mind. eine Wachstumsperiode.
Sowohl der mit EM behandelte Hofdünger wie auch die verkompostierte Organik fördern die Bodenflora mit all ihren Vorteilen. Besonders für Anwender ohne Viehwirtschaft ist ein mit EM produzierter Kompost sehr wertvoll und ein adäquater Ersatz zum Hofdünger.
Das EM-Keramikpulver ergänzt dieses Bestreben zusätzlich, wobei dies auch im Kompost wie auch in allen anderen Bereichen zu empfehlen ist, wenn es gilt, die Bodenflora zu fördern - siehe Seite F01.
Bokashi ist ein mit EM fermentiertes Ergänzungsfutter, das die Verdauung positiv unterstützt und die Darmflora der Tiere fördert. Die Inhaltstoffe sind mind. 50% Kleie und weitere als Futter verwendbare Organik.
Es kann den Säugetieren aber auch zusätzlich 0,1 bis 0,01% EM(A) ins Tränkwasser gegeben und im Stall (Einstreu usw.) mit 1:50 bis 1:100 besprüht werden.
Besonders mit Bokashi beinhalten die Ausscheidungen weniger Fäulnisstoffe und somit weniger Fäulnisbakterien, wodurch der Hofdünger weniger oxydiert, dadurch mehr Stickstoff im Hofdünger erhalten bleibt und die Population der Insekten beeinflusst wird. Mit beiden Methoden bedarf es keiner weiteren Güllebehandlung. Weitere Vorteile sind in „Produkt- und Anwendungseigenschaften“ - siehe Seite A01 beschrieben.
Falls kein Reinigungs- und Desinfektionsmittel in die Gülle entsorgt wird, kann diese aber auch direkt mit 1l EMA/1m3 behandelt werden, wodurch es ebenfalls nicht zur Oxydation kommt, deren Vorteile dem Anwender voll zu Gute kommen siehe „Produkt- und Anwendungseigenschaften“ A01. Mit dieser Anwendungsform besteht eine optimalere Anwendung gegenüber der reinen EM Anwendung als Bodenverbesserer.
Besonders der anaerobe Kompost ist als Dünger für den Gemüse-, Garten- und Rebbau wegen dem höheren Anteil an Stickstoff am wertvollsten. Beide Kompostarten sind aufgrund ihrer niedrigen Fermentierungstemperaturen gegenüber dem konventionellen Kompost wertvoller. Mit der Fermentierung kommt es zu einer Vermehrung positiver Mikroorganismen, womit eine zusätzliche Hygienisierung entfällt und somit gegenüber dem konventionellen Dünger die Bodenflora zusätzlich fördert. Für die aerobe Kompostierung bedarf es 1l EM(A)/m3 Organik, bei einem Verhältnis von C/N 15-30:1 und TS von ca. 45 bis 50%.
Am rationellsten ist die Bodenkompostierung, bei der die Organikreste auf dem Land gehäckselt und verteil vor dem Unterarbeiten (pflügen oder spaten), mit EM(A) 1:20 zu besprühen sind. Es genügt eine gute Benetzung der Organikoberfläche.
Nach ca. 3 bis 4 Wochen ist die Organik vererdet und es kann danach gepflanzt werden. Bei zuviel eingebrachter Organik an einer Stelle, ist eventuell der Boden nochmals zu bearbeiten.
Saatbeize und Schutz der Pflanzen siehe Seite F01
Bei Bedarf sind die Pflanzen mit EM5 1:500 bis 1:1'000 einmal pro Woche zu sprühen. Ein starker Niederschlag in unseren Breiten löst die Lösung jedoch schnell auf, was durch den Zusatz von ultrafeinem Steinmehl und zusätzlicher Zuckerrohrmelasse kurz vor der Ausbringung etwas verzögert wird. Die Saat ist je nach Art und Grösse vor dem säen oder pflanzen vorher mit einer EM(A) Lösung 1:100 bis 1:200 als Schutz zu beizen.
Bei dem Thema Wertschöpfung in der Landwirtschaft, richtet sich der Blick überwiegend auf die direkten Kosten, wobei die indirekten Kosten sehr schwer messbar sind und zu wenig Beachtung geschenkt werden. Oftmals ist der Anteil der indirekten höhere Anteil als dies vermutet wird. Die Summe vieler dieser indirekten Kosten, welche durch die möglicherweise nicht notwendigen Umtriebe oder sonstige vermeidbaren Aufwendungen verursacht werden, sind nicht unerheblich. In der Industrie gibt es hierfür Analysen, bei der die unterschiedlichsten Bereiche detailliert auf notwendige und nicht notwendige Aufwendungen erfasst und bewertet werden. Solche Auswertungen übersteigen immer die Vorstellungskraft derer, die in den Arbeitsabläufen involviert sind. Bei einem solchen komplexen Ablauf wie in der Landwirtschaft, wo ständig wechselnde Aufgaben zu bewältigen sind, ist ein Rationalisierungseffekt aus Erfahrungen noch umfangreicher.
Es ist sehr auffällig, dass wie in vielen Fällen, Ursache und Wirkung vertauscht werden, in dem, dass nur die Auswirkungen behandelt werden. Dabei könnte ein viel grösserer Effekt erzielt werden, wenn die Ursachen selbst behandelt würden. Von den vielen möglichen und ertragreichen Bereichen, gehört der Viehstall und das dortige Klima dazu, welches einen viel stärkeren wirtschaftlichen Einfluss auf die Ertragslage des Landwirts hat, wie dies landläufig angenommen wird.
Ein Luftaustauschsystem kommt, wenn überhaupt, eher dem aufrechtgehenden Menschen, nicht aber dem kleinen oder dem am Boden liegenden Vieh zu Gute, welches der Ausdunstung der Einstreu (Ausscheidungen) ausgesetzt ist. Da nicht die Luft selbst die Ursache ist, sondern die nicht ausreichend verdauten Rückstände in den Ausscheidungen und als Auslöser für den Faulungsprozess (Oxydation) in Betracht kommt, wird zusätzlich die Population von negativen Keimen und Insekten gefördert. Ursache für eine schlechte Aufschliessung des Futters und somit verstärkter Oxydation und deren Folgen, ist auch die durch die vielen unterschiedlichen Zusätze im Futter, belastete die Darmflora der Tiere, welcher fast keiner Beachtung geschenkt wird.
Solche Frischluftsysteme sind innerhalb der Boxen am Boden daher wenig effizient, weil die eigentliche Ursache, das Entstehen von Ammoniakgas und die bakteriellen Belastungen hierdurch nicht verringert werden. Als Folge nehmen die Belastungen zu, was weitere Aufwendungen notwendig macht.
Als Indikator für den Gesundheitszustand des Menschen und aus eigenen Erfahrungen ist bekannt, gehen von einer gestörten Darmflora viele gesundheitliche Belastungen aus - bei den Tieren ist das nicht anders. Sobald dem Futter nicht mehr die vielen unnatürlichen und leistungstreibenden Zusätzen zugesetzt werden, und die Darmflora der Tiere ihre normale Funktion wieder wahrnehmen kann, nehmen als Folge einer positiven Darmflora die Stoffe ab, welche für die Oxydation und andere Nebenerscheinungen verantwortlich sind. Als Mensch müssen wir uns nur den Worten umsichtiger Ärzte erinnern, welche bei Untersuchungen nicht ohne Grund nach den Stuhlgang fragen.
a) Zu beginnen ist beim Futter EMA oder Bokashi (Schweine) einzusetzen, was eine bessere Aufschliessung des Futters zur Folge hat, bei der weniger Rückstände für die Oxydation (Ammoniak) entstehen und so positiven Einfluss auf das Klima nimmt sowie hiermit die Insektenpopulation reduziert.
b) Mit den Ausscheidungen, welche nicht sofort entsorgt werden können, wird die Oxydation und deren Folgen stark reduziert. Für eine weitere Verbesserung sollte zusätzlich im Stall ein Sprühnebel (von Hand o. Technik) zum Einsatz kommen, womit die belastete Luft auf die Einstreu gebunden wird, und andererseits die Einstreu und Gülle zusätzlich zu einem besseren Hofdünger heranreifen lässt. Ein Schweizer Unternehmer hat ein einfaches und automatisches System entwickelt, dessen Adresse kann zur Verfügung gestellt werden kann.
In Folge diesen ganzheitlichen Massnahmen, steht dem Landwirt ein wesentlich wertvollerer und umwelt-freundlicher Hofdünger zur Verfügung, der auch den eigenen und integrierten organischen Stoffkreislauf fördert, sowie zusätzlichen Stickstoff fast überlüssig macht, mit weiteren Vorteilen für das Land, Gewässer Umwelt usw.
Als vorteilhaft für die Herstellung von der Produktvarianten EMA, EM5, Bokashi haben sich folgende Tage erwiesen:
Anwendungsvorteile und -eigenschaften mit EMA, Bokashi und EM5
EM-Produkte fördern Antioxydantien als Ausgleich zu Oxydation im Boden, Wasser, bei Früchten und Tieren, was letztendlich allen Lebewesen und der Natur zu Gute kommt. Nach ca. 2 bis 3 Jahren umfänglicher EM-Anwendung (EMA, Bokashi,EM5), >fördert diese das Immunsystem des Bodens und der Pflanzen. Bei der Anwendung von EM Produkten und bei einmaliger Verwendung von EM Keramikpulver im Boden sowie an weiteren wichtigen Stellen, nimmt der Anwendungsnutzen auf Dauer weiter zu.
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